Projekte

Konfirmand*innengruppen im Dekanat Homburg beschäftigen sich in der Vorweihnachtszeit mit dem Bischof Nikolaus von Myra, der vermutlich im 4. Jahrhundert lebte. Er setze sich der Legende nach in besonderem Maße für Arme und Kinder ein.
Bei Konfitagen und Jugendgottesdiensten dient seine Geschichte dazu, sich mit Kinderarmut in Deutschland und deren Folgen auseinanderzusetzen.
Die Prot. Jugendzentrale Homburg unterstützt die Konfirmand*innen dabei nicht nur inhaltlich, sondern ermöglicht ihnen durch das Bereitstellen von 1200 fair gehandelten Nikoläusen der BDKJ-Aktion „Vorfahrt für den Nikolaus“ das Sammeln von Spenden. Die Nikoläuse werden bei Adventsbasaren der Kirchengemeinden, Weihnachtsmärkten und im Anschluss an Gottesdiensten im Advent von den Konfirmand*innen verkauft.
Die Gruppen bestimmen dabei selbst, für welchen Zweck aus der Aktion „ANPACKEN!“ sie den Erlös spenden werden.

Konfirmand*innen aus Waldmohr feiern einen Jugendgottesdienst zum Thema und verkaufen auf dem Weihnachtsmarkt.
Die Konfigruppe aus Bexbach verkauft bei ihrem Adventsbasar Nikoläuse.
Die Konfigruppe der Region Homburg beschäftigt sich mit dem Thema im Rahmen ihres Konfitages zum Thema „Brot für die Welt“. Sie gestalten den lokalen Eröffnungsgottesdienst zum 1. Advent mit und verkaufen im Anschluss Nikoläuse.

„Recht auf… Asselmühlen“.  Um Kinderrechte ging es beim „Asselmühlen-Kids mit Witz“ Spiel- und Spaßsamstag am 22. November  in Asselheim. 27 Kinder kamen und sahen zuerst einen Film über Kinderrechte. Dann wurden in 4 Stationen einige Kinderrechte durch 8 Mitarbeitende näher beleuchtet und mit Aktionen verbunden. In einer ging es um sauberes Wasser und es wurden Glücksblüten gebastelt. Bei Recht auf Spiel durften die Kinder entscheiden, welche Gruppen-Spiele sie jetzt spielen wollten. Zum Recht, ohne Gewalt und Ausbeutung aufzuwachsen, wurden Schutzengel gebastelt. Zum Recht auf Bildung wurde ein Film über das Projekt Callescuela von Brot für die Welt in Paraguay gezeigt und ihre Meinung sowie (Themen-)Wünsche zu den „Asselmühlen“ gesammelt (z.B. Recht in Entscheidungen mit eingebunden zu werden).
Als Pausensnack gab es Apfelschorle und Wasser, Äpfel, Gurke, Paprika, Karotten und Haferkekse.
Damit andere auch gesund leben können, wurde für Brot für die Welt gesammelt.

Mit einer Radtour in 5 Tagesetappen, die zwischen 41 und 120 km lang sind, fuhren 28 Schüler*innen des Trifelsgymnasiums Annweiler zum Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Hannover . Über Frankenthal, Wetzlar, Korbach und Bodenwerder radelten sie insgesamt 476 km und sammelten für jeden Kilometer bei vorher geworbenen "Sponsor*innen" aus ihrem Familien- und Freundeskreis Geldspenden zugunsten junger Menschen, die von Armut betroffen sind.

Im Rahmen der Jahreskampagne ANPACKEN! (Aktiv gegen Armut und Ausgrenzung von jungen Menschen) gehen die Spenden zum einen an ein Projekt von Brot für die Welt (In Kooperation mit der Diakonie Pfalz): „Kinder kämpfen für ihre Rechte“. Die Organisation Callescuela bringt Jungen und Mädchen in den Armenvierteln der Hauptstadt Paraguays, Asunción, in die Schule.
Zum anderen an einen Teilhabefonds, aus dem einkommensschwache Teilnehmende von Freizeit- und Bildungsangeboten der Evangelischen Jugend gefördert werden.
Bisher sind dabei ca. 1700 Euro zusammen gekommen, es stehen aber noch zugesagte Spenden aus.

Danke allen sportlichen und mutigen Radler*innen für ihren Einsatz!

Das Stadtteilfest der Südstadt in Landau ist seit mehr als 20 Jahren feste Tradition zum Erhalt der Nachbarschaft. Kitas und andere Einrichtungen und Organisationen werden durch das Stadtteilbüro koordiniert und stellen an diesem Tag ein buntes Programm an Kinderspiel- und Bastelaktionen, Essensangeboten, gemeinschaftlichen Aktionen und Kinderkleiderbasar zusammen.
In diesem Jahr waren auch wir als Evangelische Jugendzentrale dabei und haben den Kinderkleiderbasar mit einem Angebot an Sportkleidung und Zubehör für Erwachsene ergänzt. Mit dem Konzept der Richtpreise war unser Motto „Pay as you feel“. So konnten günstig Sportmaterialien erstanden werden. Die Buttons am Nebentisch waren das Highlight für die Kids.
Alle Einnahmen spenden wir an die Kampagne „ANPACKEN!“.

Ehrenamtliche Mitarbeitende aus dem Kirchenbezirk Bad Dürkheim-Grünstadt haben beim Dekanats-Konfi-Cup am 16.3.2025 in Wachenheim Getränke, Kuchen und Snacks im Rahmen der Kampagne ANPACKEN! verkauft. Als Erlös kamen 400.- € für Brot für die Welt zusammen.

5 Konfi-Teams mit insgesamt 54 Konfirmandinnen und Konfirmanden traten beim 21. Fair-Play-Cups für das Dekanat Speyer gegeneinander an. Gewonnen haben nach einem spannenden Endspiel letztlich die Jugendlichen aus Mutterstadt gegen die Zweitplatzierten aus Neuhofen-Waldsee-Otterstadt. Den dritten Platz erreichte das Team aus Limburgerhof.

Nicht nur die Sieger*innen des Turniers bekommen einen Pokal, sondern auch drei weitere Teams erhalten eine Trophäe. Als „Fairstes Team“ wurden die Konfis aus Römerberg mit einem Pokal geehrt. Sie waren das Team, das sich in den Augen der Turnierleitung am fairsten auf dem Spielfeld verhalten hatte. Den „Lucky-Loser“-Pokal durfte die Spielgemeinschaft aus Speyer mit nach Hause nehmen, denn nach dem Motto „die Letzten werden die Ersten sein“ haben auch sie sich einen Pokal verdient. Die „Beste Fan-Unterstützung“ erhielt das Sieger-Team aus Mutterstadt.

Der Fair-Play-Cup hat zum Ziel, für die Jugendlichen einen Zusammenhang zwischen Fair-Play auf dem Platz und in der Einen Welt herzustellen. Neben dem sportlichen Turnier wird eine Tombola veranstaltet, deren Erlös in Höhe von ca. 400€ für die Aktion "Callescuela" von Brot für die Welt in Paraguay bestimmt ist, die das Partnerprojekt der Evangelischen Jugend Pfalz der diesjährigen Kampagne ANPACKEN! darstellt.

WANDERAUSSTELLUNG ZUM THEMA ARMUT

Seit Mai 2025 bietet die Konfirmand*innenarbeit eine eigens zum Jahresthema der Evangelischen Jugend konzipierte Wanderausstellung an. Unter dem Titel Genug.? besteht die Möglichkeit, die Ausstellung für 4 Wochen im eigenen Dekanat Interessierten zur Verfügung zu stellen.
Unterschiedliche Vor- und Nachbereitungsmaterialien rund um das Thema ARMUT ermöglichen einen interaktiven Besuch der Ausstellung vor Ort und die Thematisierung mit Konfirmand*Innen.
Unsere Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit mit Birgit Weindl, Kunstbeauftragte der Landeskirche, entstand, ist eingebettet in verschiedene Module. Je nach Größe der Konfigruppe, Ziel des Tages und orientiert an den Stärken der Besucher*innen konzipiert die Referentin für Konfiarbeit, Katharina Willig-Rohrbacher, ein komplettes Programm 
Wer möchte darf aus den vorgefertigten Modulen (1 bis 5) die einzelnen Schwerpunkte herausnehmen, die der Besucher*innengruppe liegen. Egal ob Traumreisen, Arbeit mit der Bibel oder Bewegungsspiel - für jede*n ist etwas dabei. 
So erhalten Konfirmand*innen, Besucher*innen und Interessierte auf unterschiedliche Weise Zugänge zum Thema Armut und Obdachlosigkeit. 

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